keyvisual



Home
Wir über uns
Arbeitsschwerpunkte
Unsere Projekte
Umweltbildung
Netzwerke
Bekämpfung Gefahren
Mindeststandards
Forschung
Politische Arbeit
Lebensraumschutz
WILLI Wildtierlabor
Wildtiere in Gefahr
Rehabilitation
Unterstützen Sie uns
Kontakt
Impressum
Sitemap
Datenschutz

 

Schutz, Renaturierung und Vernetzung von Lebensräumen

 

Nisthilfe für Störche in der Gemeinde Winsen

Weißstörche gab es früher überall im ländlichen Raum. Anfang des 20. Jahrhunderts lebten in Schleswig-Holstein rund 3000 Storchenpaare. Doch mit dem zunehmenden Lebensraumverlust, dem Trockenlegen von Feuchtgebieten und dem Einzug der Agrarindustrie  schrumpfte der Weißstorchstand auf ca. 250 Paare in SH zusammen.

 

Inzwischen haben die Menschen aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und machen an vielen Orten die Trockenlegung der Feuchtgebiete wieder rückgängig. So geschah es auch vor ein paar Jahren an der Ohlau, wo die zwischen Kaltenkirchen, Oersdorf und Winsen die Talaue wiedervernässt wurde. Mit der Wiedervernässung kamen auch viele Amphibien und Wasservögel in diese Gegend zurück. Ein ideales Storchenhabitat. 

 

Deshalb hat sich das Freie Institut für Wildtierschutz e.V. entschieden, einen Storchenmast als Nisthilfe für die Weißstörche in der Nähe der Ohlauauwiesen errichten zu lassen. Mit dem Bau und der Aufstellung des ca. 9 Meter hohen Mastes wurde das Technikteam des Wildparks Eekholt beauftragt. Am 6.Juli 2018 war es soweit- der riesige Mast wurde angeliefert und mit vereinten Kräften aufgestellt.

Wir sind nun sehr gespannt auf das nächste Frühjahr, ob die Störche, die wir im Jahr 2018 immer wieder gesehen haben, die Nisthilfe annehmen. Interesse konnte auf jeden Fall bei den Störchen vermerkt werden, die sich der Plattform im Sommer mehrere Male näherten.

 

 

 

 

Pflanzung von alten Obstsorten - Streuobstwiese für die Wildtiere in Winsen

Das Freie Institut für Wildtierschutz hat am 18.05.2018 10 alte Obstsorten auf der Naturwiese im Winsener Wald angepflanzt. Die Bäume sollen verschiedenen Wildtierarten als Nahrung dienen.

 

 

 

 

Wenn wir gewusst hätten, dass der Sommer derart trocken wird, hätten wir die Pflanzung auf den Herbst gelegt. So waren wir fast täglich die Sommermonate über damit beschäftigt, die Bäumchen zu gießen. Dabei hatten wir zeitweise  sogar Hilfe aus Südafrika. Dank des tollen Engagements vieler kleiner und großer Helfer haben die Bäume den Hitzesommer überwiegend unbeschadet überstanden und sind gut angewachsen.

 

 

 

 

 

 

 

Erlenpflanzung an der Schmalfelder Au

 

 

Junge Schwarzerlen werden entlang des Ufers eingepflanzt. Die Kinder helfen fleißig mitAm 6.5. 2013 stiftete das Freie Institut für Wildtierschutz e.V. Schwarzerlen für ein Renaturierungsvorhaben an der Schmalfelder Au, westlich der A7.

 

Auch die Schmalfelder Au ist dem Begradigungswahn zum Opfer gefallen, der Mitte des letzten Jahrhunderts herrschte. Dabei wurden, neben vielem Anderen, auch Erlen zerstört, die ein wichtiger Bestandteil der natürlichen Ufervegetation von Auen sind und  vielen Lebewesen einen Lebensraum bieten. 

 

Inzwischen hat man erkannt, wie schädlich diese einschneidenden Eingriffe in die Flusslandschaften sind. Die Begradigung von Auen und Flüssen zerstört nicht nur ganze Ökosysteme und raubt damit vielen Lebewesen den Lebensraum, sie verändert auch den gesamten Flusslauf und die Fließgeschwindigkeit des Gewässers. Die natürliche Funktion der Feuchtwiesen entlang von Auen und Flüssen wird außer Kraft gesetzt. Natürliche Auwiesen, die sonst bei Hochwasser große Wassermassen aufgenommen,  und  so die Fließgewässer und deren Deiche stromabwärts entlastet haben, gibt es kaum noch. Durch die Begradigung und Kanalisierung von Flüssen und Auen und die Trockenlegung von Feuchtwiesen durch Drainagen, ist das Flusswasser im Flussbett gefangen und tritt bei schwerem Hochwasser dann unerwartet und unkontrolliert über die Ufer (wir erinnern uns an die Hochwasserkatastrophen 2002, 2005 und ganz aktuell 2013). Die Folgen solcher Hochwasser sind für uns Menschen  schwerwiegend: Dörfer und Städte werden überschwemmt wobei nicht nur Sachschäden in Millionenhöhe entstehen, sondern oft auch Gefahr für Leib und Leben herrscht. 

 

Inzwischen wird deshalb viel Geld dafür ausgegeben, um die Flüsse und Auen wieder in ihren natürlichen Zustand zurückzuversetzen (Renaturierung).  Hierbei spielen private Initiativen (wie auch in diesem Fall) eine wichtige Rolle.

 

Inzwischen haben wir die Rückmeldung, dass die Schwarzerlen alle gut anwachsen sind, und wir freuen uns darauf, wenn dieser Uferabschnitt der Schmalfelder Au in Zukunft wieder sein natürliches Erscheinungsbild erhält und viele Lebewesen, darunter Fischotter und Eisvogel, ihren Lebensraum zurückerhalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Top
Freies Institut für Wildtierschutz e.V. | info@institut-wildtierschutz.de