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Wolfsberatung

Nachdem in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts europaweit strenge Maßnahmen und Gesetze zum Schutz der Wölfe umgesetzt wurden, breitet sich Canis lupus auch bei uns in Deutschland langsam wieder aus.  Im Jahr 2000 wurde das erste Wolfsrudel in Sachsen nachgewiesen. Inzwischen gibt es wieder 34 Wolfsrudel bzw. Wolfspaare und drei sesshafte Einzeltiere in fünf verschiedenen Bundesländern (Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Mecklenburg Vorpommern - Stand 09/2014). 

Auch in Schleswig-Holstein wurden in den vergangenen Jahren immer wieder einzelne Wölfe nachgewiesen (www.wolfsbetreuer.de). Die meisten Menschen begrüßen die Rückkehr des faszinierenden Beutegreifers.

Allerdings wirft Anwesenheit der Wölfe auch viele Fragen bei den Menschen auf:

 

Ist der Wolf gefährlich für uns Menschen?

Wie verhalte ich mich wenn ich einem Wolf begegne?

Wie schütze ich meine Nutztiere (z.B. Schafe)?

Was frisst ein Wolf?

Was genau ist ein Wolfsrudel? 

 

Die Wolfsberater des Freien Instituts für Wildtierschutz e.V. stehen gerne Rede und Antwort und beraten die Öffentlichkeit zum Thema "Rückkehr der Wölfe nach Schleswig-Holstein". Auch unser Infomobil WILLI kommt hierbei oft zum Einsatz. 

Wir beraten Einrichtungen (u.a. Waldkindergärten, Schulen), Tierhalter (z.B. Schäfer), aber auch andere Interessierte. Wir arbeiten dabei eng mit dem Wolfsinfozentrum des Landes Schleswig-Holstein im Wildpark Eekholt zusammen. 

 

 

Seit dem Jahr 2013 berieten wir mehrfach Schafhalter, wie sie ihre Schafherden vor  Wolfsangriffen schützen können. In Schleswig-Holstein werden Schafe zumeist hinter einer 30 cm hohen Elekrolitze gehalten, die keinerlei Schutz vor dem Eindringen von Raubtieren auf die Schafkoppel bietet. Will man seine Herde vor Angriffen von Wölfen (oder auch Hunden) schützen muss man einen mindestens 90 cm hohen Elektrozaun (Euronetz oder 5 Litzen je im Abstand von 20 cm) aufbauen. Die Auswertung von Daten des Wolfsinfozentrums zu Nutztierrissen in Schleswig-Holstein zwischen 2010 und 2014 ergab übrigens, dass in den meisten Fällen Hunde die Verursacher von solchen Nutztierrissen sind (Wolfsmonitoring  für SH Jahresbericht 2013/2014). Auch die Analyse des Wolfsmanagement SH aus 2016 zeigte, dass nur in drei (6%) von 47 untersuchten Nutztierschadensfällen der Wolf als Verursacher sicher nachgewiesen werden konnte. Die Untersuchungen belegen, dass Verluste unter den Nutztieren in Schleswig-Holstein in der überwiegenden Zahl andere Ursachen als den Wolf haben. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

 

Die Sternengruppe der Kita Sonnenschein in Kisdorf informiert sich zum Thema Rückkehr der Wölfe nach SH. Spannend war hierbei, dass die Kindergartenkinder einen gemeinsamen Ausflug  mit ihren Großeltern machten, wobei Letztere z.T. das Leben mit freilebende Wölfen noch aus der Vergangenheit der Kriegsjahre kannten.

Vor allem Waldkindergärten (z.B. der Waldkindergarten in Winsen bei Kaltenkirchen oder in Hartenholm) nutzen das Angebot. 

  

Im Mai 2015 nahm das Freie Institut für Wildtierschutz am Aktionsmonat Naturerlebnis mit dem Thema "Wölfe in Schleswig-Holstein" teil. Im Rahmen dieser Veranstaltung besuchten wir z.B. eine 3. Klasse der Adolf-Reichwein Grundschule in Kiel und führten an 4 Tagen informative Führungen entlang der Eekholter Wolfsmeile durch. 

 

 

 

Sie möchten sich auch von uns zum Thema Rückkehr der Wölfe nach Schleswig-Holstein beraten lassen? Dann kontaktieren Sie uns.

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Freies Institut für Wildtierschutz e.V. | info@institut-wildtierschutz.de