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Vergiftungen durch sogenannte Schädlingsbekämpfungsmittel

 

Intensivpatient Seeadler  nach Organophoshat-/CarbamatvergiftungJedes Jahr werden allein in Deutschland tonnenweise Giftstoffe, sogenannte Schädlingsbekämpfungsmittel im die Umwelt eingebracht, darunter sind Organophosphate/Carbamate (in Pestiziden enthalten) und Rodendizide (Rattengifte, wie Cumarinderivate, Superwarfarine, Zinkphoshid). Ein Großteil dieser Giftstoffe kann von jedermann erworben und eingesetzt werden. Viel und reichlich werden Pestizide und Rattengifte jedes Jahr in die Umwelt eingebracht, ohne dass den meisten Menschen bewusst ist welche Auswirkungen das haben kann.

Vier Seeadler mussten 2010 ihr Leben lassen, weil sie mit Mevinphos vergiftet wurden, einem Pestizid, dass in Deutschland schon längst nicht mehr eingesetzt werden darf.  Hier erfahren Sie mehr. 

 

Im Jahr 2015 starb eine ganze Adlerfamilie in St. Michaelisdonn (Dithmarschen) an diesem Gift.  

 

Am 18.12.2015 wurde erneut ein vergifteter Seeadler in Dithmarschen (in Fiel bei Nordhastedt) aufgegriffen. Der junge Adler wurde sofort  von der Projektgruppe Seeadlerschutz  zu Frau Dr. Elvira v. Schenck vom Freien Institut für Wildtierschutz gebracht und im WILLI Mobil untersucht. Er litt an einer schweren Zinkvergiftung. Zinkvergiftungen können z.B. durch das Wühlmausgift  Zinkphoshid entstehen. Trotz Intensivtherapie  und "Rund-um-die-Uhr-Betreuung" über die Weihnachtsfeiertage erlag der Adler schließlich der Vergiftung.  Hier erfahren Sie mehr. Es ist unkontrollierbar, was mit Giften, die in die Umwelt ausgebracht werden, passiert. Deshalb fordern wir ein Verbot für den Einsatz und die Herstellung von hoch toxischen Substanzen wie Zinkphophid. Bis dahin appellieren wir an die Vernunft der Bürger diese Gifte nicht mehr in die Umwelt auszubringen. 

 

 

Mehr Glück hat dieser Adler gehabt! 

Der adulte Seeadler wurde mit einer unbekannten Vergiftung in die Pflegestation im Wildpark Eekholt eingeliefert. Das Tier war fast tot, als es aufgegriffen wurde. Eine Spezialtherapie in der Wildtierabteilung der Kleintierklinik der Freien Universität Berlin konnte ihn retten. Im Wildpark Eekholt erholte sich der stolze Vogel noch einige Wochen von seiner schweren Krankheit bevor er von der Projektgruppe Seeadlerschutz wieder ausgewildert wurde.

 

 

 

 

 

 

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