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Auswirkungen von Ölverschmutzung auf Vögel 

Öl, egal in welcher Form, verändert die Struktur der Federfahne. Es bewirkt, dass das Gefieder wasserdurchlässig wird. In der Folge kommt es zur Hypothermie und zum Energieverlust. Wenn die Vögel nicht bereits auf dem Wasser verenden, kommen sie an Land um der tödlichen Kälte zu entgehen. Hier sind sie jedoch meist nicht  in der Lage Nahrung zu erbeuten und verhungern schon bald, wenn sie nicht zuvor von Prädatoren erbeutet werden. Verschiedene Ölprodukte können zudem auch schwere Verbrennungen und Vergiftungen hervorrufen (z.B. Diesel oder Benzin). Ohne menschliche Hilfe endet eine Verölung für Seevögel fast immer  tödlich. Vögel, die sich mehr an Land aufhalten (z.B. Watvögel) haben bessere Chancen eine Ölverschmutzung zu überleben.

 

Hilfe für verölte Vögel

Verölte Vögel können erfolgreich rehabilitiert werden, wenn bestimmte Bedingungen bei der Haltung, Pflege und Behandlung der Tiere eingehalten werden. Eine Ölvogelrehabilitation beinhaltet sechs wichtige Schritte: 1. Bergung/Transport, 2. Klinische Untersuchung/Dokumentation, 3. Stabilisierung der Patienten, 4. Reinigung des Gefieders, 5. Genesungsphase und 6. Freilassung. Weitere wichtige Voraussetzungen sind Notfallplanung, geschulte Einsatzkräfte, geeignete Ausrüstung und Gebäude und ein einheitliches Management. Die feste Einbindung in Strukturen der Gefahrenabwehr des jeweiligen Landes ist von Vorteil. 

 

 

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