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Forschung

 

Studie über anthropogen bedingte Krankheitsursachen bei Wildvögeln in Schleswig-Holstein

Ziel ist es einen Überblick darüber zu bekommen, wie viele Wildvögel, die in Schleswig-Holstein verletzt oder tot aufgefunden werden, durch menschlichen Einfluss zu Schaden gekommen sind. 

Hierzu wurden bis 2015 in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Pflegestationen und Naturschutzverbänden fast 150 Proben von Wildvögel gesammelt. Diese werden nun auf anthropogen bedingten Krankheitsursachen untersucht. Dabei werden v.a. Vergiftungen (z.B. durch Blei, Organophoshate/Carbamate, Antikoagulatien) und Traumata (z.B. durch Windkraftanlagen, Straßen- und Schienenverkehr, Stacheldraht) näher betrachtet. Es soll auch überprüft werden, ob ein Zusammenhang zwischen Vergiftungen und Traumata zu erkennen ist.

Dieser Weißstorch litt an einer Bleivergiftung (Blutbleiwert: 4,75ppm)

Der Weißstorch hatte ein Anglergewicht mit der Nahrung verschluckt

 

Wolfsmonitoring in Schleswig-Holstein

 

Das Freie Institut für Wildtierschutz e.V. ist aktiv am Wolfsmonitoring in Schleswig-Holstein beteiligt. 

Als speziell ausgebildete und vom Land Schleswig-Holstein beauftragte Wolfsbetreuer unterstützen wir das Wolfsmonitoring des Landes Schleswig-Holsteins, indem wir Hinweisen aus der Bevölkerung nachgehen, Spuren suchen und asservieren, Fotofallen auslesen und gesammelte Daten wissenschaftlich auswerten.

Ende Juli 2012 konnte im westlichen Kreis Segeberg erstmals seit fast 200 Jahren wieder ein lebender Wolf in Schleswig-Holstein nachgewiesen werden. Es handelt sich um ein männliches Tier aus der deutsch-westpolnischen Population.

Mehr über die genauen Hintergründe und die Aufgaben der Wolfbetreuer in Schleswig-Holstein erfahren Sie hier.

Seitdem hat es noch weitere Wolfsnachweise  gegeben. Ein junger Wolfsrüde wurde in der Nacht zum 2. April 2013 im Kreis Storman tot gefahren, als er versuchte die Autobahn A1 zu überqueren. Kurz zuvor gab es einen Wolfsnachweis mittels Foto am nordöstlichen Stadtrand von Hamburg.

Auch im Frühjahr 2014 und 2015 mussten wieder Wölfe ihr Leben lassen, als sie versuchten Straßen oder Autobahnen in Schleswig-Holstein zu überqueren. In fast 70% der Fälle sterben Wölfe in Deutschland im Straßenverkehr. Ein knappes Fünftel wird widerrechtlich getötet, zumeist erschossen. Nur ein kleiner Teil stirbt an natürlichen Todesursachen.

Wölfe durchqueren unsere Landschaft wieder. Wenn Sie meinen in Schleswig-Holstein einen Wolf gesehen oder Spuren entdeckt zu haben, die auf einen Wolf hinweisen (z.B. Rehrisse, Losung mit Fell und Knochenresten) melden Sie sich auf der Wolfshotline des Landes SH im Wildpark Eekholt. Ohne Hinweise aus der Bevölkerung suchen wir Wolfsbetreuer sonst die berühmte Stecknadel im Heuhaufen. 

 

 

 

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Freies Institut für Wildtierschutz e.V. | info@institut-wildtierschutz.de