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Bekämpfung von Gefahrenquellen für Wildtiere 

 

Aktion "Wildtiere ohne Grenzen" 2017 - Jetzt unnützen Stacheldraht entfernen!

 

Fast kein Spaziergang in Schleswig-Holstein ist möglich, ohne dass man auf die Überbleibsel von alten Weidezäunen stößt. Gerade jetzt, zu Beginn des Frühlings, wird der gefährliche Drahtschrott an vielen Ecken in Feld und Flur wieder sichtbar. Seit Jahrzehnten ist es üblich in Schleswig-Holstein Stacheldraht zur Abgrenzung von Grundstücken und in der Viehhaltung zu verwenden. 

Als Tiefflieger verfangen sich besonders Eulen und Weihen mit ihren empfindlichen Flügeln darin, und verenden oft qualvoll. Aber nicht nur bei Wild- und Haustieren verursacht der tückische Draht immer wieder schwerste Verletzungen, sondern auch beim Menschen. 

 

Das Freie Institut für Wildtierschutz e.V. hat am 1.4. 2017 in der Gemeinde Winsen/Holstein, zusammen mit vielen engagierten Helfern, wieder etliche hundert Meter unnützen und gefährlichen Stacheldraht aus der Natur entfernt

 

 

 

Bitte helfen auch Sie mit und nutzen die vegetationslose Zeit, um gefährlichen Drahtschrott aus der Landschaft zu entfernen. Senden Sie uns gerne Fotos von Ihren "Wildtiere ohne Grenzen" Aktionen.

An Landeigentümer appellieren wir: BITTE verwenden Sie keinen Stacheldraht um Grundstücke oder Weiden einzuzäunen! Es geht auch anders, z.B. mit glatten Draht. Oder noch besser: Versuchen Sie eine Abgrenzung mit natürlichen Materialien. Bitte bauen Sie Ihre Zäune ab, wenn sie nicht mehr gebraucht werden!

 

Aktion "Wildtiere ohne Grenzen" 2016 - Helfen Sie mit!

 

Dieser Waldkauz hatte sich in einem Weidezaun aus Stacheldraht verfangen und sich so schwer verletzt, dass er nur noch eingeschläfert werden konnteNutzen Sie die vegetationslose Zeit um gefährlichen Drahtschrott aus unserer Landschaft zu entfernen. Achten Sie bei Ihren Spaziergängen darauf, wo unnützer Zaun aus Stacheldraht, Knotengeflecht oder alte Elektolitzen Wildtiere gefährden und entfernen Sie diesen oder kontaktieren Sie die Gemeindevertreter darüber.  Sollten Sie eine jährliche Müllsammelaktion in ihrer Gemeinde durchführen, entledigen Sie sich bei dieser Gelegenheit auch von dem  gefährlichen Drahtschrott in ihrer Umwelt. Senden Sie uns gerne Fotos von Ihren "Wildtiere ohne Grenzen" Aktionen.

BITTE verwenden Sie keinen Stacheldraht um Grundstücke oder Weiden einzuzäunen! Es geht auch anders, z.B. mit glatten Draht. Oder noch besser: versuchen Sie eine Abgrenzung mit natürlichen Materialien.

 

"Wildtiere ohne Grenzen" 2015 

 

Auch im Jahr 2015 haben wir im März und April wieder an mehreren Stellen in der Umgebung von Winsen große Mengen Stacheldraht entfernt. Aber es ist immer noch ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Erst Anfang des Jahres verhedderte sich in unserer Gemeinde ein Reh im Draht, nachdem es von einem Hund gejagt worden war. Das Tier konnte nur noch vom örtlichen Jäger getötet werden, weil es so schwer verletzt war. Ende des Jahres wurde uns eine Sumpfohreule gebracht, die mit dem Flügel im Stacheldraht hängengeblieben war. Auch sie war so schwer verletzt, dass sie nur noch von Ihren Leiden erlöst werden konnte.

Wir hoffen, dass wir im Jahr 2016 noch mehr Menschen dazu bringen können, sich uns anzuschließen und wir so noch mehr des gefährlichen Drahtschrotts aus der Natur entfernen können.

 

 

 

"Wildtiere Ohne Grenzen" 2014

In einer Gemeinschaftsaktion, zusammen mit engagierten Bürgern, gelang es uns am 09.04.2014 mehrere hundert Meter nutzlosen, aber für Wildtiere und Menschen gefährlichen Draht aus Wald und Flur in Winsen/ Holstein zu entfernen. Wir bedanken uns bei allen großen und kleinen ehrenamtlichen Helfern für den tollen Einsatz.

 

 

 

 

Zuvor machte das Freie Institut für Wildtierschutz mit einer Ausstellung auf die Gefahren für Wildtiere aufmerksam, die von Zäunen in der Landschaft ausgehen können. Dabei kam auch unser Infomobil WILLI zum Einsatz. Stellvertretend für die vielen Hundert Tiere, die jedes Jahr in solchen Zäunen verenden, wurden u.a. Stofftiere in den Draht gehängt. Ausgestellt waren auch Einzelschicksale u.a. von einer Schleiereule und einem Uhu, von Rehen und Rotwild.

 

Jedes Jahr verenden viele Wildtiere oft qualvoll in solchen verwahrlosten Zäunen.

 

 

Wir fordern Förster, Landwirte oder andere Grundstückseigentümer auf, Zäune, die nicht mehr gebraucht werden, wieder abzubauen! Sie werden sonst zu Todesfallen für Wildtiere.

Auch bei Zäunen, die noch in Gebrauch sind, muss darauf geachtet werden, dass diese so aufgebaut werden, dass sich Tiere nicht daran verletzen können.

Wir bitten Grundstücks- oder Flächeneigentümer generell den Einsatz von Stacheldraht zu überdenken. Stacheldraht verursacht nicht nur bei Wild- und Haustieren immer wieder schwerste Verletzungen, sondern auch bei uns Menschen.

 

Entfernung von gefährlichem Drahtschrott in unserer Landschaft

 

Wer im schönen Schleswig-Holstein durch die Natur spaziert, kennt auch diese Bilder.

Fast kein Spaziergang ist möglich, ohne dass man auf die Überbleibsel von alten Weidezäunen stößt. Leider wird für die Einzäunung von Nutztieren in unserem Land immer noch gerne Stacheldraht verwendet. Leider scheint es auch so üblich, alte Zäune, die nicht mehr gebraucht werden, einfach in der Landschaft liegen zu lassen, wo sie in Bäume einwachsen und eine große Gefahr für die Wildtiere darstellen. Hirsche verheddern sich mit ihrem Geweih darin, Vögel verfangen sich mit ihren Flügeln. Oft kann man die Tiere nur noch von ihren

 

Leiden erlösen, weil die Verletzungen so schwer sind. Oder sie verenden einsam und qualvoll, gefangen im Draht.

Das Institut für Wildtierschutz e.V. hat dem Drahtschrott in Wald und Flur den Kampf angesagt. Auch in diesem Frühjahr (2014) haben wir wieder nutzlose und gefährliche Zaunreste aus dem Wald entfernt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Leider scheint es auch üblich, alte Zäune, die nicht mehr gebraucht werden, einfach in der Landschaft liegen zu lassen, wo sie eine große Gefahr, zum Beispiel für Wildtiere darstellen.

 

 

 

 

 

 

 

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Freies Institut für Wildtierschutz e.V. | info@institut-wildtierschutz.de