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Vortrag zum Thema Rückkehr der Wölfe nach SH beim NABU Ortsverband in Eckernförde

Am 10.11. 15 hielt Frau Dr. Elvira v. Schenck einen Vortrag zum Thema Wolf vor ca. 30 Menschen. Eingeladen hatte der NABU in Eckernförde. In dem Vortrag wurde erklärt, wie man den Wolf nachweisen kann und wo er aktuell in Deutschland und Schleswig-Holstein vorkommt. Außerdem wurde ein Einblick in das Wolfsmanagement und die Arbeit der ehrenamtlichen Wolfsbetreuer gegeben. Es wurde außerdem erklärt, wie man sich verhalten soll, wenn man einmal das Glück haben sollte, einem Wolf in freier Wildbahn zu begegnen.

 

Seeadlertag im Wildpark Eekholt 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 20.09.2015 war unser WILLI Mobil wieder auf dem Seeadlertag im Wildpark Eekholt zugegen. Dieses Jahr haben wir uns vor allem darauf konzentriert, die Menschen auf die Haupttodesursache der Seeadler in Schleswig-Holstein aufmerksam zu machen: Das ist der Tod durch Windkraftanlagen. Drei der fünf Seeadler, die uns 2015 von der Projektgruppe Seeadlerschutz flugunfähig gebracht wurden,  wurden durch Windkraftanlagen so schwer verletzt, dass sie nur noch von ihren Leider erlöst werden konnten. Erneuerbaren Energien gehört die Zukunft- keine Frage- und das ist gut so. Aber die Form, wie wir diese erneuerbaren Energien generieren, muss nachhaltig und im Einklang mit der Natur geschehen. Schleswig-Holstein darf nicht zugepflastert werden mit immer mehr und immer größeren Windkraftanlagen, die Vögel regelrecht in Stücke hacken. Die Geschwindigkeit der Rotorblätter liegt inzwischen schon bei über 330km/h. Die "Verspargelung" der Landschaft muss gestoppt werden, nicht nur aus Tierschutzgründen, sondern auch aus Landschaftsschutzgründen. Es sollte dringend über den Einsatz von über alternative Windenergieformen im Vergleich zum herkömmlichen Windkraftrad, wie zum Beispiel Windsäulen, nachgedacht werden. Diese brauchen deutlich weniger Platz und sind außerdem wesentlich ungefährlicher für fliegende Tiere, wie Vögel oder Fledermäuse. Die Menschen, die unseren Stand besuchten, waren sehr interessiert daran, über das Thema zu diskutieren.

 

Infoveranstaltung im Rahmen des Aktionsmonat Naturerlebnisse 2015

Am 10. Mai und 24. Mai 2015 fand jeweils um 11 Uhr und um 14 Uhr eine Wanderung auf der Eekholter Wolfsmeile mit Informationen rund um das "Thema freilebende Wölfe in SH" statt. Viele interessierte Menschen kamen zum Teil von weit her, um sich über die Situation der freilebenden Wölfe zu informieren. Es wurden auch viele Fragen zum Herdenschutz gestellt, nachdem wenige Wochen zuvor ein freilebender Wolf in einer Schafherde viele Schafe getötet hatte. Wenig Verständnis zeigten die Teilnehmer im Zusammenhang mit diesem Vorfall, dass der Schäfer seine Schafherde nicht angemessen geschützt hat, obwohl er ein Herdenschutzpaket vom Land kostenlos zur Verfügung gestellt und aufgebaut bekommen hätte und obwohl er bereits ein paar Monate zuvor schon einmal Verluste durch einen Wolf erlitten hatte. Angemessener Herdenschutz ist eine zentrale Aufgabe im Zusammenleben mit Wölfen. Wölfe werden auch in Zukunft unser Bundesland durchstreifen oder sich vielleicht sogar hier ansiedeln. Über kurz oder lang werden sich Viehhalter  an die veränderte Situation anpassen müssen, wenn sie größere Verluste vermeiden wollen. In Sachsen, wo es bereits seit 16 Jahren Wölfe gibt, haben sich Schutzmaßnahmen durch Elektrozäune und Herdenschutzhunde bewährt.

 

Vortrag zur Rückkehr des Wolfes auf der Tagung des Verbandes der Greenkeeper Nord

Am 23.03.2015 haben wir einen Vortrag zum Thema freilebende Wölfe auf dem Fühjahrstreffen des Verbandes der Greenkeeper auf dem Golfplatz Gleidingen bei Laatzen (Niedersachsen) gehalten. Auf ihren Wanderungen laufen Wölfe nachts auch gelegentlich über Golfplätze, die in der Regel ja nicht eingezäunt sind. Da das Grün und die Sandbunker auf Golfplätzen häufig kontrolliert und gepflegt werden, können eventuelle Spuren, die Wölfe hinterlassen haben, sehr schnell detektiert werden. Das kann für das Monitoring der Wölfe in Deutschland hilfreich sein. In unserem Vortrag haben wir v.a. die Spurenkunde abgehandelt aber auch die Aufgaben der Wolfsbetreuer dargelegt und Fakten über die Rückkehr der Wölfe in die nördlichen Bundesländer vermittelt. 

WILLI Informationsstand beim Eulentag am 15.03.2015 im Wildpark Eekholt

 

Dieses Mal lag der Schwerpunkt unseres Informationsstandes auf der Verletzungsgefahr für Eulen durch Stacheldraht. Jedes Jahr müssen zahlreiche Eulen eingeschläfert werden, weil sie sich im Stacheldraht verfangen haben. Meistens wird dabei die empfindliche Flughaut, das sogenannte Patagium, regelrecht zerfetzt. Die Vögel werden flugunfähig und können kein artgerechtes Leben mehr führen. Man kann sie nur noch von ihren Leiden erlösen. Eine eigens zu diesem Thema angefertigte Lehrschau bewegte die WILLI-Besucher sehr. Wir nutzten die Gelegenheit um die Menschen dazu zu bewegen, Stacheldraht aus der Landschaft zu entfernen. 

 

 

WILLI Informationsstand bei den Eekholter Wolfsnächten 2015 

 

Am 21. und 22. Februar 2015 war das Freie Institut für Wildtierschutz wieder bei den Eekholter Wolfsnächten und informierte die Besucher über die Rückkehr der Wölfe nach Schleswig-Holstein. Genau zu dieser Zeit war bei Mölln ein auffällig distanzloser Wolf in eine Schafherde eingefallen, der für viele Fragen in der Bevölkerung sorgte. Am WILLI Informationsstand hatten wir also viel aufzuklären: Der junge Wolf ließ sich erst nach fast einer Stunde aus der Herde vertreiben (es wurde zum Glück kein Schaf getötet).  Es handelte sich um einen Wolf aus dem Munsteraner Rudel in Niedersachsen, wie genetische Untersuchungen später zeigten. Tiere aus diesem Rudel waren früher schon öfters wegen ihrer geringen Distanz zu menschlichen Siedlungen aufgefallen. Warum das bei einigen Tieren aus diesem Rudel der Fall ist, wird derzeit von Forschern untersucht. Wölfe in Deutschland besitzen sonst eine ausgeprägte Scheu und meiden jede menschliche Nähe. Das Munsteraner Rudel scheint sich in dieser Hinsicht anders zu verhalten. Vielleicht liegt es daran, dass die Welpen in unmittelbarer Näher von Soldatenstellungen auf dem Truppenübungsplatz in Munster aufwachsen und somit die menschliche Nähe etwas Normales für sie ist. Trotz ihrer Distanzlosigkeit zeigten diese Wölfe aber zu keinem Zeitpunkt aggressives Verhalten gegenüber Menschen.

 

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Freies Institut für Wildtierschutz e.V. | info@institut-wildtierschutz.de