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Infomobil WILLI auf dem Greifvogeltag im Wildpark Eekholt

 

Am 22.09.2013 war das Freie Institut für Wildtierschutz e.V. mit dem WILLI, dem Wildtierlabor und Infomobil im Wildpark Eekholt vor Ort, um kleine und große Besucher über Gefahren für heimische Greifvögel aufzuklären. Interessierte konnten sich darüber informieren, was mit verletzten Greifvögeln passiert und welche Möglichkeiten es gibt, sie wieder gesund zu pflegen. In der im WILLI Mobil aufgebauten Krankenstation konnten vor allem Kinder und Jugendliche die Abläufe einer sogenannten "Rehabilitation" interaktiv nachempfinden. Als Patienten standen Stoffgreifvögel zur Verfügung, die zahlreiche Verbandswechsel, Infusionen, Blutabnahmen, Spritzen, Narkose tolerierten.

 

Im Labor konnten kleine und große Hobbyforscher das Pipettieren üben und sich den Unterschied zwischen Säuge- und Vogelblut anschauen. Auch Unterschiede im Sehvermögen zwischen Mensch und Vogel konnten interaktiv nachempfunden werden. 

Eva Hartmann und Dr. Elvira v. Schenck stellten sich aber auch kritischen Diskussionen z.B. zum Thema Bleivergiftung bei Seeadlern. Schließlich ging es in vielen Gesprächen auch darum aufzuzeigen, wie Gefahren für unseren heimischen Greife minimiert werden können.

 

 

 

Vortrag zum Thema "Behandlung und Pflege verletzter Seeadler in Schleswig-Holstein"

 

Am 7. Februar 2013 wurde das Freie Institut für Wildtierschutz e.V. vom Lions Club in Glückstadt eingeladen, einen 1-stündigen  Vortrag über Seeadler in Schleswig-Holstein zu halten. Dr. Elvira v. Schenck machte in ihrem Vortrag v.a. auf die Probleme von freilebenden Seeadlern aufmerksam. Seit 13 Jahren betreut die Wildtierärztin verletzte oder krank aufgegriffene Seeadler in Schleswig-Holstein. Das geschieht in enger Zusammenarbeit mit der Projektgruppe Seeadlerschutz und dem Wildpark Eekholt sowie der Kleintierklinik der FU Berlin.

 

 

Fast ein Drittel aller freilebenden Seeadler, die in Schleswig-Holstein verletzt oder krank aufgegriffen werden, sind vergiftet. Aber auch Verletzungen durch Windkraftanlagen spielen eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Beim Transport von geschwächten Seeadlern muss besonders sorgfältig vorgegangen werden. Die Transportboxen müssen groß genug sein und so gestaltet werden, dass sich der Adler  das Gefieder nicht beschädigen kann. Es sollte ein sogenannter Stoßschutz angelegt werden um die Schwanzfedern zu schonen. Denn es dauert ein paar Jahre bis ein Adler sein Gefieder komplett erneuert hat.

 

 

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Freies Institut für Wildtierschutz e.V. | info@institut-wildtierschutz.de